Die Südfinanz Holding AG hatte Teilhaberschuldverschreibungen mit einer Laufzeit von 7 Jahren herausgegeben, welche mit sage und schreibe 9% p.a. verzinst werden sollten.
Nachdem es zu Zahlungsschwierigkeiten gekommen war und sich die Anleger mit den vereinbarten Ausschüttungen nicht mehr länger hinhalten lassen wollten, reichten einige Anleger Klage ein. Es konnten zahlreiche positive Vergleiche geschlossen werden.
Nunmehr wurde durch das Amtsgericht Frankfurt am Main für die Südfinanz Finanzanlagen Vertriebs AG ein vorläufiger Insolvenzverwalter bestellt. Bezüglich der Südfinanz Holding AG wird derzeit ein Gutachten über eine mögliche Insolvenz erstellt. Die Liquiditätsprobleme der Südfinanz Holding AG scheinen sich also vertieft zu haben. Das Insolvenzgericht Frankfurt am Main ist zuständig, der Firmensitz angeblich von Regensburg nach Frankfurt am Main verlegt worden sein soll. Eine genaue Recherche ergibt jedoch, dass der Sitz nicht in Frankfurt am Main, sondern im Kreis Offenbach am Main, genauer in Rodgau ist.
Eine Kontaktaufnahme durch Vertrauensanwalt des BSZ e.V. – Herrn Rechtsanwalt Adrian Wegel von der Kanzlei Bouchon & Hemmerich – hat ergeben, dass die Südfinanz Holding AG nicht mehr zu erreichen ist, weder telefonisch, noch per Post.
Aufgrund dieser Entwicklung sollten Anleger, welche sich an der Südfinanz Holding AG und/oder Tochterunternehmen beteiligt habe, ihren Fall durch einen auf Bank- und Kapitalmarktrecht spezialisierten Rechtsanwalt prüfen lassen.
Für geschädigte Anleger hat der BSZ e.V. eine Interessengemeinschaft „Insolvenz Südfinanz Holding AG“ gegründet, welche durch Vertrauensanwalt des BSZ e.V. Herrn Rechtsanwalt Adrian Wegel von der Kanzlei Bouchon & Hemmerich betreut wird.
Foto: Rechtsanwalt und BSZ e.V. Vertrauensanwalt Adrian Wegel
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Dieser Text gibt den Sachstand und Beitrag vom 02.Februar 2012 wieder. Eventuell später eintretende Veränderungen des Sachverhaltes sind nicht berücksichtigt und können zu einer anderen Einschätzung führen.